Test: Amazon Kindle Touch

Endlich ist es soweit. Der Kindle Touch is nun auch in Deutschland erhältlich. Hat sich die Wartezeit gelohnt? Welche Vorteile bietet das Touchdisplay? Ist es der neue Testsieger und was sagen die User bisher zum neuen Kindle? Unser Test klärt auf.

 

Vor dem Kampf: Das Wiegen

Vergleich zwischen Kindle 4 und dem neuen Kindle Touch

Kindle Touch vs Kindle 4

Bevor wir die beiden Kontrahenten aufeinander loslassen, damit sie zeigen was sie können, wollen wir Größe und Gewicht betrachten. Das Bild zeigt, dass der neue Kindle Touch einen Tick Größer ist als der Kindle 4.

Zudem ist er mit 220 Gramm stolze 50 Gramm und damit um fast ein Drittel schwerer als sein Gegener. Während das beim Boxen sicherlich riesige Vorteile bringen würde, sieht es beim eBook Reader Vergleich erstmal anders aus. Wer den Kindle 4 gewohn ist, der wird das zusätzlich Gewicht des Kindle Touch auf jeden Fall merken, wenn er diesen zum ersten mal in die Hand nimmt. Die gute Nachricht: 220g sind immer noch sehr leicht und man gewöhnt sich sehr schnell an das zusätzliche Gewicht.

Dennoch: Wer viel Wert auf ein leichtes Gewicht legt, der ist mit dem Kindle 4 eventuell besser bedient.

Negative Kritiken

Wie nicht anders zu erwarten bringt die neue Technik beim Kindle auch negative Kritiken bei den Kunden. So schreibt ein Kunde bei Amazon z.B.:

“keine Vorteile durch Touchscreen …” ganze Meinung lesen

Die von dem Kunden aufgezählten Punkte sind durchaus vertretbar und sollten bei der Wahl des eBook Readers beachtet werden. Die ganze Meinung können Sie hier nachlesen -> “keine Vorteile durch Touchscreen …”

Was bringt der Touchscreen?

Nun fangen wir doch mal mit der wohl wichtigsten Frage an. Welche Vorteile bringt mir der Touchscreen eigentlich? Und wiegen die Vorteile die Nachteile auf?

Das häufigste Argument gegen den Touchscreen ist wohl die Verschmutzungsgefahr des Bildschirms. Immerhin berührt man ständig die Lesefläche und unschöne Schlieren können das Lesevergnügen beinträchtigen. In unserem Test war das allerdings kein großes Problem und die Schlieren fielen nicht störend auf. Außerdem ließen diese sich leicht abwischen.

Unsere Empfehlung: Wer Probleme mit schwitzigen Händen hat, der ist mit dem Kindle 4 ohne Touch vermutlich besser beraten. Alle anderen sollten keine größeren Probleme mit der Versschmutzung des Displays haben.

Immerhin waren beim Iphone auch alle skeptisch, weil das Display beim Bedienen verschmutzt wurde. In der Praxis hat es dann aber kaum jemanden gestört und die intuitive Bedienung ließ dieses Argument schnell in den Hintergrund rücken. Heute sind praktisch alle Smartphones mit Touchdisplays ausgestattet.

Kleine Geschichte am Rande:
Ich wollte beim Auspacken das Papier entfernen, das sonst immer auf den Displays aufliegt, um es zu schützen.
Nur war da in diesem Fall gar keines, obwohl es so aussah. Der “Screensaver”, der aktiv war (und übrigens keinerlei
Energie verbraucht), sah so echt nach Papier aus 😉

Das folgende video zeigt den Kindle 4 und den Kindle Touch in Aktion.

Fazit

Dem Kindle ist der Sprung in die tasten-freie Welt ausgezeichnet gelungen. Durch das Touchdisplay ist die Bedienung noch intuitiver als beim Kindle 4. Die einblendbare Tastatur macht die Eingabe von Wörtern fast so komfortabel wie beim Kindle Keyboard. Die Ergonomie ist besser, da man seine Hände nicht in der Nähe der Tasten zum Umblättern halten muss. Wer sich nicht an dem etwas größeren Gewicht stört, der kann bedenkenlos zugreifen.

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4.5 von 5 Sternen (1391 customer reviews)

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